Geschenke Selbstgemachtes Weihnachten

Plätzchen für Ponyreiter

So langsam ist die Vorweihnachtsstimmung am Siedepunkt angekommen – zumindest für  jene, welche sich neben der Reiterei auf Weihnachtsbasteln, Backen und Geschenke austüfteln stürzen. Wir eröffnen die letzten ponyreitenrockt-Beiträge des Jahres mit einer Idee für liebe Stallkollegen, Mitreiter, Reitschüler und sonstige Pferdefreunde: Plätzchen für Ponyreiter mit dem Namen des eigenen Pferdes oder Reitbeteiligungspferdes!

Wir brauchen…

  • Eine sinnvolle Vorplanung (geht es um Schimmel, Braune, Schecken…),
  • Ein Plätzchenrezept (zum Beispiel das unten stehende, welches wir jedes Jahr neu völlig aufgescheucht suchen, da es im Schrank ganz unten liegt),
  • kleine Plätzchenstempel mit Buchstaben und Zahlen (gibt es zum Beispiel bei Tchibo),
  • Pferde-Ausstechformen und als Ergänzung ein paar Sternchen, Herzchen und so weiter,
  • Klarsichttüten oder auch selbstgebastelte Beutel, Schleifenband,
  • doch ein bißchen Zeit (Plätzchenbacken ist immer eine exzessive Angelegenheit).

Die Vorbereitung

Die winzigen Keksbuchstabenstempel werden in einem Gitter geliefert und müssen zunächst herausgebrochen und ggf. von einigen „Plastiknasen“ befreit werden, damit sie ineinander passen. Bereitet die Pferdenamen nach Möglichkeit schon alle vor, bevor Ihr Euch an den Teig macht – es ist zumindest zum Anfang, wenn man in den Buchstaben noch kein System hat, eine etwas aufwändige Angelegenheit… :-)

Plätzchenstempel-für-Reiter

Rezept

Für den Teig nehmen wir ein schlichtes Rezept zu Mürbeteigplätzchen aus Omas Backbuch, es eignen sich aber sicher auch alle anderen Rezepte, welche recht knusprige Plätzchen produzieren. Das geht so:

  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 125 g Butter oder Margarine
  • 65 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Um passende Farbgebungen für die mürben Huftiere zu erreichen, verlängern wir für alle Füchse und Braune den Teig mit Backkakao, welchen Ihr vor dem Kneten bereits unter das Mehl gemischt habt. Für Rappen übertreibt einfach etwas mit der Kakaomenge! Für alle Schimmel, Falben, Palominos etc. sind wir stumpf bei der normalen Teigfarbe geblieben.  Der Teig, welchen wir hier vorschlagen, macht vor dem Ausstechen ein Nickerchen im Kühlschrank. Das ist DIE Gelegenheit, schon einmal

  • Plätzchendeko (Kuvertüre, Zuckerteilchen etc.) zu suchen,
  • einen Glühwein zu erhitzen,
  • die schönsten Schleifenbänder zu wählen!

Los geht`s…

Pferdeplätzchen-ausstechen-840x560

Aus dem ausgerollten Teig stecht Ihr Pferde in der passenden Größe und Anzahl aus. Bereits vor dem Auflegen auf das Blech sollte der Ponyname aufgestempelt werden – irgendwie geht das immer besser zu händeln, als wenn man es auf den Blech stempelt. Der Ofen kann inzwischen auf etwa 180 Grad vorgeheizt werden. Wir haben als „Füller“ noch zusätzlich ein paar Plätzchen in Herz- und Sternchenform produziert. Nun geht es Schlag auf Schlag: Ausstechen-Backen-vom Blech kippen-von vorne… Und wenn das Ganze aus dem Ofen kommt, sieht es in etwa so aus:

fertig gebackenWenn die Plätzchen etwas abgekühlt sind, kann man (falls noch Platz ist) zusätzlich eine Mähne oder Maul und Augen aufmalen (je nach Langhaarfarbe mit weißer oder dunkler Kuvertüre). Falls Ihr Turnierponys produzieren wollt, taugen kleine Zuckerperlen als simulierte, eingeflochtene Mähne. Wir sind bei der vorgestellten Backladung jedoch bei puristischen Offenstallpferden geblieben und haben lediglich ein paar Herzen und Sterne bunt verziert :-)

Herzen und Sterne

Ponyplätzchen für Fortgeschrittene

  • Wenn Ihr den Teig etwas dicker ausrollt und größere Formen nutzt, könnt Ihr vor dem Backen einen Holzspieß in das Plätzchen schieben und dieses ganz Cake-Pop-mäßig zur Geschenkedekoration nutzen. Ponys am Stiel also! Wenn Ihr den Holzspieß vorher etwas wässert, bricht er nicht so schnell. Wie Ihr das macht (nur eben mit Ponys!) ist in diesem Chefkoch-Video beschrieben!
  • Falls Ihr noch Christbaumschmuck benötigt: verschenkt doch einfach ein Set kleiner Pony-Keksanhänger. Dazu stecht Ihr vor dem Backen ein Loch in das Plätzchen. Dieses sollte ausreichend groß sein sollte, um ein Schleifenband oder Packbandkordel durchzulassen. Mal sehen, ob die Anhänger am Baum oder im Bauch des Beschenkten landen… :-)

Welche Plätzchenideen habt Ihr? Wir freuen uns über Fotos!
Viel Freude beim Nachbacken wünscht das *ponyreitenrockt*-Team!

Pferdeplätzchen-verpackt

 

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